Im Überblick zu Second Hand und Vintage Plattformen haben wir die Luxus-Wiederverkaufsplattform VESTIAIRE COLLECTIVE bereits vorgestellt. Hier werden Design-, und Vintageliebhaberträume wahr, hier finden sich mitunter Stücke, die zu den seltensten und meistgesuchten Fashion-, und Runwaypieces der Welt zählen. Ein echtes Mekka für Modekenner, deren Herz für pre-loved Designermode schlägt.

MYTHERESA, einer der weltweit führenden Online-Shops für Designerfashion von Labels wie Prada, Fendi, Bottega Veneta, Loewe, Saint Laurent, Dolce & Gabbana, Bruno Cucinelli, Balenciaga, Chloé, Jimmy Choo, Valentino und Gucci, arbeitet seit diesem Jahr mit Vestiaire Collective zusammen. Die Entwicklung hin zu dieser spannenden Kooperation und einige Details zur Zusammenarbeit selbst, dazu erfahrt ihr im Folgenden mehr.

Schon seit einiger Zeit gewinnt der Nachhaltigkeitsaspekt in der Mode immer größeres Gewicht. Nach wie vor landen Jahr um Jahr  Millionen Tonnen an Kleidung auf den Müllhalden, die Modeindustrie ist weltweit der zweitgrößte Umweltverschmutzer. Es wird also höchste Zeit zu handeln.

Es ist viele Jahre her, da zeigte Selfridges in seinem Cornerstore im Flagshipstore in London auf der Oxford Street bereits Second Hand und Vintage Designerkleidung. War damals der Fokus noch eher der künstlerische Gedanke, die Kuration und Geschichte der ausgewählten Stücke, ist spätestens in den letzten 3-4 Jahren der Nachhaltigkeitsgedanke der „Circular Fashion“ („alles bleibt im Kreislauf“ und wird wiederverwendet/getragen bzw bekommt ein „2. und 3. …Leben“) in den Vordergrund gerückt.

Präsentierten große Modefirmen und Vertreter wie Tommy Hilfiger, Kering, H&M etc auf dem Websummit in Lissabon 2018 noch in erster Linie ihre Social Media Marketing Strategien und Erfolge, so war 2019 der Fokus klar auf Sustainability und nachhaltigeren Konsum gerichtet. Die Verkaufszahlen aller auf Vintage-, und Secondhand spezialisierten Online-Plattformen wachsen und es entstehen überall neue Konzepte, die einen bewussteren und „langlebigeren“ Umgang mit Kleidung propagieren. Das reicht von Upcycling-Labels, die aus gebrauchten Textilien neue Mode schaffen, über Konzepte, bei denen Kleidung und Taschen für einen gewissen Zeitraum ausgeliehen werden können bis hin zu neu entstehenden und bereits entstandenen Vintage und Second Hand Abteilungen in großen Luxuskaufhäusern. So posteten während der letzten Fashionweek Anfang Oktober in Paris zahlreiche Modeprofis ihre Luxus-Vintagefundstücke aus dem neu eröffneten 650qm großen neu erschlossenen Stockwerk des Edelkaufhauses Printemps. Kuratiert hatte das Ganze die ehemalige „head of Vintage“ von Vestiaire Collective, Marie Blanchet.

Und hier schließt sich dann auch der Kreis und wir kommen auf MYTHERESA und deren Kooperation mit Vestiaire Collective zurück. Hierbei wird ausgewählten Mytheresa Kunden (diese werden von Mytheresa direkt angesprochen) angeboten, ihre über Mytheresa erworbene gebrauchte Ware bei Vestiaire Collective gegen eine Gutschrift für Mytheresa weiterzugeben. Zu Kaufen gibt es diese hochwertigen pre-loved Items bei VC dann auf einer eigenen mytheresa-(Unter)Seite. Selbstverständlich werden diese exklusiven Artikel alle, bevor sie gelistet werden, auf einen einwandfreien Zustand und ihre Authentizität überprüft. Für die Mytheresa Kunden, die an dem Programm teilnehmen, wird der Prozess so unkompliziert wie möglich gestaltet: Der Kunde lädt ein Bild beispielsweise von der Designertasche, die er gerne abgeben möchte, hoch, diese bekommt direkt ein „Wertgutachten“ und dieser Wert kann dann direkt bei Mytheresa online oder offline eingelöst werden.

PS: Dasselbe Prinzip der Kooperation gibt es übrigens auch bei Selfridges. Auch hier können Kunden ihre Pre-Loved Schätze im Austausch gegen einen Gutschein (der in diesem Fall natürlich dann für (on-, und offline) Selfriges gilt) abgeben. Während bei Mytheresa seit etwa 4 Wochen auch Kleidung abgegeben werden kann, gilt das Angebot bei Selfridges (wie auch im ersten halben Jahr bei mytheresa) noch nur für Taschen. Ist bei Mytheresa die Erweiterung des Kundenkreises, den dieser Service angeboten wird, noch in Planung und soll in den kommenden Monaten erfolgen, so ist das Selfriges Programm nicht nur für die Top-Kunden und Kundinnen reserviert, sondern kann von allen Kunden genutzt werden.

Fazit: Es ist toll zu sehen, dass sich „etwas tut“, Secondhand Mode definitiv das „angestaubte Müffel-Image“ abgelegt hat und auch die Luxusbranche nach nachhaltigeren und umweltschonenederen Wegen sucht, um Kleidung wieder langlebiger zu machen.

Solltet ihr Interesse an dem Thema haben und Tipps brauchen, was ihr wo und zu welchen Bedingungen verkaufen, tauschen, abgeben könnt oder vielleicht erst einmal eine Hilfestellung dabei braucht, die „richtigen“ Teile auszusortieren, dann meldet euch gern bei mir und wir besprechen die Möglichkeiten – entweder bei dir zuhause im Raum München beim Kleiderschrankcheck oder natürlich auch Online z.B. via Zoom oder Facetime. Bis dahin, liebe Grüße!

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