„Guter Stil“ ist etwas sehr Subjektives. Die meisten von uns könnten sich wohl auf den Stil von Ikonen wie Jackie Kennedy, Grace Kelly, Audrey Hepburn, Lady Di und Jane Birkin als einen  „guten Stil“ einigen. In neueren Zeiten denken wir vielleicht an das unangestrengte „Je ne sais quoi“ der Moderedakteurin und Chefin der französischen Vogue Emanuelle Alt, oder an den cleanen und superedlen Look der Designerinnen Phoebe Philo, Stella McCartney oder Victoria Beckham. Oder nehmen wir unser aller All time favorite Model Kate Moss: niemand trägt den Mix aus rockig und bohemian so sexy und dabei so selbstverständlich wie sie.

Obwohl der Stil aller oben genannten Superwomen so unterschiedlich ist, hat er dennoch eines gemeinsam: jede dieser Frauen hat einen ganz individuellen Stil, der sie einzigartig und unverwechselbar macht (siehe auch: Personal Branding).

Was genau macht einen solchen Look aus?

  • das SELBSTBEWUSSTSEIN oder auch die „NONCHALANCE“/ die „ATTITÜDE“ mit der ein Outfit getragen wird
  • der WIEDERERKENNUNGSWERT: d.h. bestimmte Stilelemente (bei Kate Moss ist das z.B. das Leomuster, bei Emanuelle Alt der lässige Blazer) sind fester Bestandteil einer Garderobe
  • die MODERNITÄT oder Zeitlosigkeit des Looks, die unabhängig von modischen Trends ist

 

 

Wie aber kann man einen solchen Stil nun entwickeln?

Meiner Meinung nach steckt die Antwort in der Frage selbst. Es geht um eine Entwicklung. Einen Prozess, wie beim Erwachsenwerden. Einen eigenen Stil entwickelt man mit der Zeit und mithilfe der oben aufgezählten Attribute. Einfacher gesagt, man muss ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Und dann findet man heraus, in was man sich richtig gut und authentisch fühlt im Gegensatz dazu, was einen vielleicht auf einer ästhetischen Ebene anspricht sich aber trotzdem nicht „nach uns“ oder sogar verkleidet anfühlt ( „An anderen finde ich es total schön, aber an mir gefällt es mir irgendwie nicht..“), 

Wer seinen Stil gefunden hat, muss sich nicht mehr ständig neu erfinden, sondern pickt sich das Passende aus dem ständig wechselnden Mode-Angebot heraus.Trends haben mit Stil erst einmal nichts zu tun. Im Gegenteil, ganz typisch für einen ikonischen Stil ist die Wiederholung von Elementen, die, wie oben bereits erwähnt, den Wiederekkenungswert ausmachen. Was macht deinen Look speziell? Was gefällt dir – saison- und trendunabhängig – immer an dir? Für mich sind das z.B. weite Shorts. Was ist dein Markenzeichen? Besondere Schuhe, Statement Schmuck, eine bestimmte wiederkehrende Farbe? Auch muss dieses Element nicht zwangsläufig auffällig oder offensichtlich sein, es kann auch ganz subtil und klassisch sein: man denke an die Farbe Schwarz oder die Kombination von schmaler knöchellanger Hose, Ballerinas und Streifenshirt.

Wenn man sich selbst treu bleibt, dann kann man, sollten die aktuellen Trends ein passendes Stilelement enthalten, dieses in den eigenen Look integrieren und das Outfit damit modisch „updaten“. Wenn die Magazine und Runwayshows allerdings Rüschen und große Ballonärmel propagieren, wir aber reduzierte Schnitte mögen, dann sollte man diesen Trend auch getrost auslassen. Man stelle sich einen Karl Lagerfeld in weiten Paisleyhosen vor…

Also: Mut zum eigenen Look! Und Mut, verschiedene Schnitte und Silhouetten auszuprobieren und miteinander zu kombinieren. Vielleicht hast du deinen Stil noch gar nicht gefunden.

Ich würde damit anfangen in meinen Kleiderschrank zu schauen und mich zu fragen, in welchen meiner Kleidungsstücken ich mich am wohlsten, schön und stark fühle. Was sind meine ganz persönlichen Key-Pieces, das Fundament meiner Garderobe sozusagen?

Ein Kleiderschrankcheck ist also ein super Start um seinem Stil auf die Spur zu kommen. Gerne helfe ich euch dabei und berate euch natürlich auch im Hinblick auf Qualitäten und Passformen und gebe euch passende Shoppingtipps bzw begleite euch in München beim individuell auf euch und euren Style abgestimmten Personal Shopping.

Auch ein Pinterest Board oder der Look einer Influencerin auf Instagram kann eine gute Startmöglichkeit sein, um herauszufinden, was einem eigentlich gefällt und ob das, was man in seinem Kleiderschrank findet, dem auch entspricht. Wenn das so ist, dann ist man, was den eigenen Stil betrifft, schon recht weit. Wenn nicht, dann sollte man überlegen warum es hier eine Diskrepanz gibt (sind die Styles, die mir gefallen, vielleicht nicht mit meinem Alltag kompatibel?) und ob sich nicht beides vereinen lässt und wie.

Es führen also in jedem Fall verschiedene Wege nach Rom. Am Anfang steht aber immer ein Sich-Bewusst-Machen wo man mit seinem Stil hin will, was man bereits besitzt und was für das eigene Leben mit all seinen unterschiedlichen Facetten auch funktioniert

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