Eine Frage, die mir im Gespräch mit meinen Kundinnen immer wieder begegnet ist die nach einem passenden Outfit für einen bestimmten Anlass.Während wir für eine „offizielle“ Funktion wie die im Job oft eine relativ klare Vorstellung (Arbeitsumfeld, Kollegen) und/ oder sogar eine vorgegebene Definition (Dresscode) dessen, was „passend“ ist, haben, stellt sich in gerade in Alltagssituationen die Frage nach dem „richtigen“ Outfit weit häufiger.

Die meisten von uns haben 2-3 „Go-To-Looks“ für Hochzeiten, Taufen und ähnliche Feiern, aber was „funktioniert“ mit dem Kind auf dem Spielplatz, beim Fussballspiel oder beim Lebensmittel einkaufen? Hier möchten die meisten von uns zwar definitiv nicht in Heels und Seidenbluse unterwegs sein, aber vielleicht ist der Jogginghose-und-Hoodie-Look dann der einen oder anderen von uns doch zu „schlumpfig“? Wie also fühle ich mich auch in meinen Alltagssituationen stylisch und, vor allem, gut und mir und meinem Stil entsprechend angezogen?

Hier sind 5 typische Alltagssituationen und passende 5 Outfit-Ideen dazu:

1. Der Spielplatz:

Auf dem Spielplatz (und hier besonders in der Stadt) trifft die LV Tasche auf die Psychedelic-Batikhosen und die Golden Goose Sneakers auf den wasserdichten Gore-Trekkinghalbschuh. Die Leggings-Dichte ist manchmal fast so hoch wie auf der Yoga-Matte und die gern bunt bedruckten oder „beglitzerten“ Sweater & Shirts, die sonst im „Chillen&Sport-Fach“ liegen, kommen nicht selten zum Einsatz. Aber fühlen wir uns damit wirklich gut? Wie leben wir unseren „Style“ auch zwischen Rutsche und Schaukel und sind dabei trotzdem „passend“ gekleidet? Und was bedeutet „passend“ in diesem Zusammenhang überhaupt?

 

 

„Passend“ – und das gilt für alle 3 genannten Beispiele – ist immer gleichbedeutend mit „unangestrengt“/ authentisch und „funktionierend“.

Für den Spielplatz ist das ein entspannter, aber nicht nachlässiger Look, der insofern funktionieren sollte, dass man sein Kind anschubsen, auffangen oder auch einmal eine Sandburg bauen kann. Also Sneaker oder Gummistiefel (schlichtfarbig z.B. von Hunter, schließlich sind ja nicht wir die Kinder ;)), eventuell mit warmer Lammfellsohle, dazu eine lässigere Jeans oder auch eine modische Jogginghose aus Strick/Kaschmir oder in neuer leicht balloniger Form (und eben nicht die aus der „ziehe ich nur noch Zuhause an“-Schublade mit den ausgebeulten Knien) und einen lockeren (an die Jahreszeit angepassten) Strickpulli, oder auch ein locker geschnittenes (Flanell-)Hemd mit ein wenig Schmuck oder einem weichen Schal/Tuch. Die Liebe zum (femininen) Detail macht hier den Unterschied!

2. Der Supermarkt:

Beim Einkaufen wollen wir die Hände frei haben und bequem und – für den Griff ins oberste Regal – mit Bewegungsfreiheit unterwegs sein. Also einfach von den Pumps in die Sneakers oder Loafers, oversized Kapuzenpulli oder Strick über das Arbeitsoutfit und los gehts. Anstelle der Handtasche lieber einen wertigen Rucksack in einer schlichten Farbe (z.B. aus Nylon) im Auto parat haben, so ist die Tasche nicht im Weg oder rutscht ständig von der Schulter, wird geschont und man hat zugleich eine moderne und praktische Transportmöglichkeit für seine Einkäufe dabei.

2. Das Fussballspiel:

Wiederum zunächst die Frage nach der Funktionalität. Beim Fussballspiel (des Sohnes oder im Stadion beim Lieblingsverein) möchten wir in erster Linie nicht frieren. Das heißt am besten Layern. Was den Stil angeht, da würde ich, wie zuvor beim Spielplatzbesuch, wieder empfehelen weder reine Funktion noch zuviel „Chichi“ an den Tag zu legen. Für die kühleren Jahreszeiten funktioniert z.B. ein lockeres Strick-, oder Sweatshirtkleid mit Boots und dicken Strümpfen. Darüber eine kleine Blousonjacke oder einen Hoodie bzw Strick, die man gegebenenfalls unter einer weiteren Schicht, z.B. einem locker geschnittenen Mantel oder Parka, unterbringen kann. Dazu eine Baumwoll-, oder Kaschmirmütze bzw einen großen weichen Schal in der Vereinsfarbe – fertig.

Habt ihr bestimmte Situationen, in denen ihr euch immer wieder unwohl oder unsicher fühlt, was das richtige Outfit angeht? Den Elternabend? Den Arztbesuch? Das Klassentreffen oder das alljährliche Konzert eures Chors? Oder fällt es euch schwer, euren Look schnell und unkompliziert von Arbeit-, auf Dinner-Look umzustylen?

Was auch immer eure Styling-Herausforderung ist, schreint mir gerne und ich freue mich darauf, euch zu helfen. Entweder beim Kleiderschrankcheck in und um München oder aber mit meiner persönlichen Beratung beim Personal Shopping.

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Überblick des Online Stilberatungs Service von Stitch Fix. Wie funktioniert das amerikanische Online Personal Shopping Modell von Stitch Fix eigentlich und was ist der Unterschied zu den deutschen Vertretern?

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Neben dem Knowhow rund ums „Technische“ geht es im Beruf des Shopping Beraters darum, zu erkennen, welche Kleidung zu welcher Persönlichkeit passt und wie man diese Persönlichkeit perfekt „kleidet“.