Stilberatung: Der Ablauf einer klassische Stilberatung erfolgt zumeist in 3 Schritten:

Schritt 1: Vorbereitung

Zunächst findet ein telefonisches Vorgespräch statt und/oder die Kundin/der Kunde füllt einen Fragebogen aus. Hier werden einige Details zu Größen & Figur, Stilvorlieben, zu Buchungs-Motivation/ Anlass, Erwartungen und Wünschen, sowie gegebenenfalls offene Fragen besprochen. Häufig wird die Kundin um einige Fotos gebeten, die dem Stilberater/ der Stylistin dann vorab zugesandt werden.

Schritt 2: Analyse Figurtyp

Mithilfe der Vorabinformationen kann sich die Stilistin ein erstes Bild von Typ und Figur machen und z.B. schon einmal einige passende Kleidungsstücken und die entsprechende Basisinformation dazu für die Kundin zusammenstellen. Beim persönlichen Treffen werden dann optimale Silhouetten und Passformen besprochen und eventuell auch eine Auswahl an Kleidung an-, und ausprobiert, so dass die Kundin selbst ein Gefühl für die entsprechenden Kleidungsstücke bekommt und Unterschiede besser erkenn kann. Hieraus entstehen dann auch oft die bekannten “Vorher-Nachher-Bilder“.

Das genaue Vorgehen variiert natürlich von Berater zu Berater. So werden zum Teil (neutralfarbene) Tücher mit Kopfausschnitt und unterschiedlichen Ausschnitten “angezogen“ um die richtige Ausschnittform zu finden. Das gleiche Vorgehen funktioniert natürlich auch für Muster (stehen mir eher kleine oder große Prints?) und auch für

Schritt 3: Analyse Farbtyp

Der Einstieg beim Ermitteln von Farbtypen ist meist die Wirkung von goldenem im Vergleich zu silbernem Schmuck bzw dessen Wirkung/ Zusammenspiel mit der Haut. Silber steht für “Kühl“, Gold für “Warm“. Im Weiteren werden dann häufig unterschiedlich farbige Tücher “anprobiert“ und dabei weiter zwischen warmen und kühlen Tönen und deren Nuancen unterschieden. Bei der klassischen Farbtypenermittlung wird eine Person einer Farb-Jahreszeit und einer Temperatur zugeordnet, so ist eine Kundin z.B. ein kühler Sommertyp oder ein warmer Herbsttyp. Personalisierte Farbkarten, die dem Kunden häufig mitgegeben werden, sollen dann Hilfestellung beim zukünftigen Auswählen von Farben bieten.

Ein weiterer – allgemeinerer – Teil der Farbberatung besteht in der Erklärung verschiedener Farben und deren Wirkung auf unsere Umwelt und Mitmenschen. Dies ist natürlich auch in Hinsicht auf berufliche Wirkung (z.B. bei Präsentationen und wichtigen Terminen) interessant.

Schritt 4: Empfehlungen

Abschließend und zusammenfassend bekommt der Kunde dann Empfehlungen in gedruckter oder digitaler Form mit nach Hause. Hier unterscheiden sich die Anbieter natürlich etwas voneinander. Neben den Erkenntnissen aus Figur-, und Farbanalyse, können diese Informationen z.B. geeignete Marken-, und Shoppingtipps, Anleitungen zu einem strukturierten Kleiderschrank, einer vielseitigen Basisgarderobe (Capsule Wardrobe) und mehr Kombinationsmöglichkeiten sowie Tipps&Tricks für ein gekonntes Styling sein.

Beispiel eines Styleboards:

Ziel der Stilberatung ist

  • Das Wissen um Farben und Silhouetten die zu dir und deiner Figur passen
  • Das Wissen um gekonntes Kombinieren und Zusammenstellen von Outfits
  • Das Wissen um geeignete Marken und Shoppingmöglichkeiten
  • Ein Mehrwert von Ausstrahlung, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit

Der modernere Ansatz in der Stilberatung legt das Wissen um die “richtigen“ Schnitte und Silhouetten zugrunde und arbeitet nicht mehr mit Tüchern und Farbkarten. Ein erfahrener Stylist und Berater kann seinen Kunden, meiner Meinung nach, ohne dogmatische Dos und Donts, dabei helfen, ihren ganz persönlichen authentischen Stil zu finden. Dabei darf eine Farbe auch einmal nicht der Farbkartenauswahl entsprechen (ein Lippenstift tut manchmal Wunder) und ein Kleid etwas auftragen (ein voluminöser Rock kann einfach wunderbar feminin aussehen). Das erzeugt nicht nur nachhaltig Selbstbewusstsein, sondern macht vor allem auch sehr viel Spaß und bringt jede Mange positives Feedback und Freude beim Shopping. Versprochen!

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